Willkommen
auf der Internetseite des Heimat- und Verkehrsverein Nachrodt-Wiblingwerde e.V.
Der Heimat- und Verkehrsverein Nachrodt-Wiblingwerde e.V. wurde am 17.10.1977 von engagierten Bürgern der Gemeinde als Bürgerinitiative gegründet. Die Sanierung und Umgestaltung des alten Dorfes Wiblingwerde war gerade abgeschlossen. Sie wollten dem Dorf wieder ein "Gesicht" geben. Dabei hatten sie die Entwicklung der gesamten Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde im Blick.
Ziel war es, den Tourismus, die Heimat- und Brauchtumspflege zu wahren und zu fördern. Die Schwerpunkte des Vereins liegen heute in der Heimat- und Brauchtumspflege, der Bewahrung von kunst- und kulturgeschichtlichen Denkmälern, sowie in der Pflege und Unterhaltung der Spazierwege in der Gemeinde.
Standesamt in der Heimatstube
Die Heimatstube besteht aus einem kleinen Gebäude mit mehreren Räumen und angrenzendem Kornspeicher aus dem Jahre 1597. Sie wurde vom Heimat- und Verkehrsverein Nachrodt-Wiblingwerde eingerichtet und liegt im Ortsteil Wiblingwerde auf dem Schulhof der Grundschule. Die Räume beherbergen im wesentlichen Möbel, Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände aus dem bäuerlichen Haushalt des 19. Jahrhunderts. Im Obergeschoss ist ein Trauzimmer mit Platz für ca. 20 Personen eingerichtet worden. Hier finden die standesamtlichen Trauungen statt. Nach dem offiziellen Teil werden die Brautleute im Erdgeschoss in der "guten Stube" von Vertretern des Heimat- und Verkehrsvereins empfangen. Anschließend gibt es noch ein kleines humorvolles "Beiprogramm". Wer einen rustikalen, ursprünglichen und nostalgischen Hintergrund für seine Trauung sucht, ist in der Heimatstube gut aufgehoben.
Anmeldung über das Standesamt der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde.
Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
Nach mehrjähriger Abstinenz haben wir 2008 zusammen mit der Gemeinschaftsgrundschule Wiblingwerde und der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde, für die Ortsteile Veserde und Wiblingwerde, am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilgenommen. Es wurden in der jeweiligen Kategorie für Veserde ein 3. und für Wiblingwerde ein 2. Platz erreicht. Einen Sonderpreis gab es für den Waldkindergarten Wiblingwerde. Zur Erinnerung: 1984 wurde Wiblingwerde "Golddorf".
Die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde liegt inmitten des Märkischen Sauerlandes. Zahlreiche gekennzeichnete Wege laden zu eindrucksvollen Spaziergängen und erlebnisreichen Wanderungen mit einem großartigen Weitblick ein.
Die Schönheit und Stille der Natur sowie prachtvolle Laub- und Nadelwälder bieten in Verbindung mit den vielen Sehenswürdigkeiten Erholung, Erlebnis, Beschaulichkeit und Muße. Wiblingwerde (480m ü.d.M), auf dem Höhenrücken des Sauerlandes gelegen, hatte bereits als sächsische Kultstätte Bedeutung und gehörte unter Karl dem Großen als “Curtis” zum Reichshof nach Dortmund. Eine Taufkapelle aus karolingischer Zeit war die Vorgängerin der unter dem Patronat Johannes des Täufers im 13. Jahrhundert errichteten Kirche Wiblingwerde. Als sogenannte Eigenkirche unterstand sie unmittelbar dem Kaiser oder König. Die Einwohnerschaft von Wiblingwerde wurde getrennt von den märkischen Untertanen aufgeführt.
Nachrodt (140m ü.d.M.), im Lennetal gelegen, war kein geschlossenes Siedlungsgebiet. Es gehörte zum Kelleramt, dessen Höfe sich von Werdohl-Dresel bis Iserlohn-Kalthof erstreckten. 1423 wird der Hof Einsal erstmals erwähnt und 1515 der Hof Obstfeld. Als im Jahre 1907 durch königlichen Erlass das damals bestehende Amt Altena aufgelöst wurde, bildete sich aus den amtsangehörigen Landgemeinden Kelleramt und Wiblingwerde die amtsfreie Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde. Seit Mitte der 60er Jahre hat sich das Gesicht des Dorfes Wiblingwerde aufgrund einer umfassenden Sanierung als Folgemaßnahme der Aussiedlung von landwirtschaftlichen Betrieben gewandelt. Durch die Musterhöfe, die im Rahmen des gemeinsamen Marktes der Europäischen Union eingerichtet worden sind, hat Wiblingwerde eine besondere Bedeutung erlangt. Seit 1984 ist Wiblingwerde staatlich anerkannter Erholungsort.




