Wir besitzen ein umfangreiches Bilderarchiv von Nachrodt-Wiblingwerde. Nach der Aufbereitung werden die Bilder nach und nach in kleinen Gruppen veröffentlicht.

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Zum 1. April 1907 wurde in Preußen durch
königlichen Erlass das damals bestehende Amt
Altena aufgelöst und die beiden amts-
angehörigen Gemeinden Kelleramt und
Wiblingwerde bildeten die neue amtsfreie
Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde. Die heute
über 7.000 Einwohner zählende Gemeinde liegt
inmitten des Märkischen Sauerlandes und ihre
Geschichte ist mit der Region eng verbunden.Das Gebiet der heutigen Gemeinde Nachrodt
-Wiblingwerde ist etwa deckungsgleich mit dem
Kernbereich des alten Kirchspiels Wiblingwerde.
Die sprachliche Entwicklung des Ortsnamens
„Wiblingwerde“ legt nahe, dass es sich hier zur
Zeit der sächsischen Besiedlung um einen
befestigten Ort in einer Kette von
Befestigungen gehandelt hat. Unter Karl dem
Großen (768 – 814) kam Wiblingwerde als
„curtis“ zum Reichshof Dortmund. Etwa ab dem
Jahre 1000 eigene Kirchengemeinde im Dekanat
Lüdenscheid bestand das Kirchspiel aus dem
Zentrum Wiblingwerde und vielen zugeordneten
Hofanlagen, aus denen sich im Laufe der
Jahrhunderte zum Teil Weiler und Ortschaften
entwickelten. Die Einzelhöfe im Lennetal kamen
zu den Tafelgütern der Landesherren von der
Mark mit Sitz auf der Burg Altena und wurden
erstmals 1352 unter der Bezeichnung „Kelleramt“
genannt.
Die erste urkundliche Erwähnung des
„Hauses Nachrodt“ erfolge im Jahre 1600 in
einem Verzeichnis der Freigüter im Kelleramt.
Im Jahre 1890 wurde die Verwaltung des
Amtes Altena nach Haus Nachrodt verlegt.
Damit war die Namensgebung bei der
Gründung der Gemeinde Nachrodt-
Wiblingwerde für den Gemeindeteil im
Lennetal vorprogammiert. Von 1860 bis 1866
war der Dichter, Komponist, Liedersammler,
Naturforscher und Erzieher Anton Florentin
von Zuccalmaglio Privatlehrer der Familie von
Löbbecke auf Haus Nachrodt. Hier starb er im
Alter von 66 Jahren am 23. März 1869
anlässlich eines längeren Besuches. Das
Grabmal steht heute auf Burg Altena. Sein
wohl bekanntestes Lied „Kein schöner Land
in dieser Zeit“, entstanden im Jahre 1838,
wurde zum Heimatlied von Nachrodt-Wiblingwerde.Nachrodt-Wiblingwerde ist eine Gemeinde
mit hohem Kultur- und Freizeitwert mit einer
stattlichen Anzahl begehrter kommunaler und
privater Einrichtungen. Die Schönheit der
Stille der Natur sowie prachtvolle Laub- und
Nadelwälder bieten in Verbindung mit den
vielen Sehenswürdigkeiten vor Ort und in der
Nachbarschaft Erholung, Erlebnis, Beschau-
lichkeit und Muße.

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